Samstag, 17. April 2010

Kleiner März-Rückblick

Hallo!
Nun, es ist ja so, dass ich nicht zu jedem Buch eine ganze Rezension schreibe(n kann). Vielleicht auch einfach, weil ich zu faul dafür bin ;)
Jedenfalls habe ich mir überlegt, zu jedem Buch, welches ich im März gelesen habe, nochmal eine kleine Revue zu schreiben, damit kein Buch sich unfair behandelt fühlen muss.
Dann fange ich mal an:


Das Kind (Sebastian Fitzek)
Ein 10 jähriger Junge behauptet, er habe gemordet. Schrecklich gemordet. Vor fünfzehn Jahren...
Und nichts schlimmer als das: Die Orte, an denen er die Leichen vermutet, bewahrheiten sich...
Also erstens finde ich natürlich die Idee ganz toll. Auch ist es wieder gut, wie psychologisch Fitzek recherchiert hat. Und natürlich wieder der Schreibstil.
Kleine Fitzekregel: Wenn ich ein Buch von Sebastian Fitzek rezensiere, dann gelten drei Dinge:
1. Gute Idee
2. Gute Recherche
3. Guter Schreibstil
9 von 10


Amokspiel (Sebastian Fitzek)
Ein Psychopath hält Geiseln in einer Radiostation. Er spielt Cashcall: Wenn die Angerufenen mit der richtigen Parole antworten, lässt er eine Geisel frei. Wenn nicht, wird sie erschossen...
Wieder gelten die drei Regeln, wobei ich bei diesem Buch von Fitzek sagen muss: Punkt 2 finde ich hier nicht so packend. Wenn ich mich zwischen allen Fitzekbüchern entscheiden möchte, dann würde ich dieses nicht nehmen.
8 von 10


Splitter (Sebastian Fitzek)
Was, wenn du vergessen könntest, was du willst?
Alle schlechten Ereignisse aus deiner Erinnerung löschen?
Und was, wenn dabei etwas schief ginge?
Dieses Buch gehört zu meinen "Lieblingsfitzeks". Punkt 1,2,3 passen hervorragend, diesmal finde ich die Idee richtig gut.
9,5 von 10


Trigger (Wulf Dorn)
Dafür liegt die Rezension unten ja schon vor ;)


Das Kind auf der Treppe (Karla Schmidt)
Rezension? Bitte nach unten scrollen.


Genesis Code (Cristopher Forrest)
Auch unten.



Verblendung (Stieg Larsson)
Harriet Vange verschwand vor etlichen Jahren spurlos. Immer wieder versuchten ihre Verwandten sie zu finden, vergeblich.
Bis Mikael Blomkvist und Lisbeth Salander ermitteln.
Also ich muss erstmal sagen: Der Hype ist ungerechtfertigt. So gut fand ich's nicht.
Es liest sich zwar sehr flüssig, der Schreibstil ist angenehm, doch die ersten 350 Seiten... nichts. Fast gar nichts. Auch die Auflösung war nicht so schön.
Für den Stil: 7,5 von 10. Die anderen der Trilogie werde ich wohl nicht lesen.

Der Mann, der die Mandelbäumchen malte
Der Mann der die Mandelbäumchen malte (JM Simmel)
Zum Inhalt schreibe ich erstmal nicht, denn das Buch hat nur 100 Seiten.
Es ist eine nette Lektüre, gelesen in etwa einer halben bis einer Stunde. Eine schöne Abwechslung. Eine nette Novelle, aber kein Roman. Bei allen Vorstellungen.
Schön geschrieben, muss ich doch aber sagen.
7,5 von 10

Ja, das war der März. Natürlich bin ich wieder fleißig am Lesen (Ich komm schon gar nicht mehr zum rezensieren).
Das Ende des Aprils naht ja schon wieder. Ist schon mehr als halb vorbei.
Aber, um euch die Hoffnung zu rauben: Es sind keine wirklichen Neuerscheinungen dabei. Nur "ältere" Bücher, aber trotzdem schöne ;)

Donnerstag, 8. April 2010

Rezension: Mieses Karma

Mieses Karma (rororo)

Wer dieses Buch gelesen hat, ist gerüstet für's Jenseits!
Kim Lange- ihres achtens berühmte deutsche Fernsehmoderatorin, gewinnt den deutschen Fernsehpreis. Pech für sie, dass sie am selben Abend vom Waschbecken eines russischen Satelliten erschlagen wird...
Im Jenseits trifft sie Gautama Siddharta- besser bekannt als Buddha- der Jenseitsverwalter für die Buddhisten und Konfessionslosen. Sie hat in ihrem Leben viel schlechtes Karma angesammelt. Also wird sie als Ameise wiedergeboren.
Sie vermisst ihre Tochter- weswegen sie versucht, auf der Reinkarnationsleiter wieder hoch zu gelangen. Doch das ist schwerer, als sie dachte...

Von der Stalindarmbakterie über die Ameise Casanova- dieses Buch ist voll von lustiger Intrigen und Fallen. Und das Leben mal aus der Sicht einer Ameise zu sehen- herrlich. Der Weg von Kim Lange ist wirklich interessant- und urkomisch! Und diese Komik trifft genau meinen Nerv.
Auch der Stil des Buches. Der Schreibstil ist besonders. Außergewöhnlich! Einzigartig!
Das besondere Schmankerl ist- das Buch ist deutsch. Das ist jetzt nichts außergewöhnliches. Aber es ist irgendwie schön für uns Deutsche. Nicht solche Preise wie den Oprah-Show-Price (Gibt es so etwas???), kein America Sings sondern Popstars (Auch wenn so etwas nur einmal erwähnt wird, gibt das schon so einen gewissen Charme wieder, vor allen Dingen weil ich sehr offen für deutsche Romane- und auch Komik- bin).

Alles in allem: Das- bis jetzt- komischste Buch in diesem Jahr. Also:
9,5 von 10!